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	<title>Jansa Duo</title>
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		<title>Musik f&#252;r Violine und Violoncello</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 19:09:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jansa Duo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bohuslav Martinů]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Stamitz]]></category>
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		<description><![CDATA[A short history of the String Duo. The earliest examples of Duos for Violin and Violoncello, by Giovanni Platti (1697-1763) and Francesco Bonporti (1672-1749), date back to the baroque period.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die fr&uuml;hesten Duette f&uuml;r Violine und Violon&shy;cello wurden in der Barock&shy;zeit von Giovanni Platti (1697-&shy;1763) und Francesco Bonporti (1672-&shy;1749) geschrieben. In der experimen&shy;tier&shy;freudi&shy;gen Zeit der Fr&uuml;h&shy;klassik entstanden viele Streich&shy;duette; die bekanntes&shy;ten stammen von Carl Stamitz (1745-&shy;1801), Joseph Reicha (1752-&shy;1795), Franz Anton Hoff&shy;meister (1754-&shy;1812) und Ignaz Pleyel (1757-&shy;1831).</p>
<p>Eine Bl&uuml;tezeit erlebte die Besetzung mit dem Entstehen des b&uuml;rger&shy;lichen Konzert&shy;wesens. Komponisten wie Anton Kraft (1749-&shy;1820) und Heinrich Anton Hoff&shy;mann (1770-&shy;1842) schrieben h&ouml;chst an&shy;spruchs&shy;volle und virtuose Duo-&shy;Kompo&shy;sitio&shy;nen, die man heut&shy;zutage mit Schatz&shy;gr&auml;ber&shy;eifer in Biblio&shy;theken und Nach&shy;l&auml;ssen wieder auf&shy;sp&uuml;rt.</p>
<p>Mit der Entwicklung der gro&szlig;en symphoni&shy;schen Form und der Eta&shy;blierung des Streich&shy;quartetts als Kammer&shy;musik&shy;forma&shy;tion &ldquo;par ex&shy;cellence&rdquo; blieb f&uuml;r die intime Streich&shy;duo-&shy;Be&shy;setzung wenig Raum und sie ver&shy;schwand langsam aus dem Bewu&szlig;t&shy;sein von Kompo&shy;nisten und Publikum. Den&shy;noch entstanden gro&szlig;&shy;ar&shy;tige Werke im Verlauf des neun&shy;zehnten Jahr&shy;hunderts, deren Wieder&shy;ent&shy;deckung und Auf&shy;f&uuml;h&shy;rung ein besonderes An&shy;liegen des Jansa Duos ist. Erst in den 1920er Jahren l&ouml;ste das schon 1914 entstan&shy;dene bahn&shy;brechende Duo des unga&shy;rischen Kompo&shy;nisten Zolt&aacute;n Kod&aacute;ly (1882-&shy;1967) eine wahre Streich&shy;duo-&shy;Re&shy;nais&shy;sance aus. Bedeu&shy;tende Kom&shy;ponis&shy;ten wie Maurice Ravel (1875-&shy;1937) und Bohuslav Martin&#367; (1890-&shy;1959) be&shy;geis&shy;terten sich f&uuml;r die Heraus&shy;for&shy;derung, mit den Eck&shy;pfei&shy;lern der klas&shy;sischen Streich&shy;quar&shy;tett&shy;besetzung kon&shy;zer&shy;tante Werke zu schaffen.</p>
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		<title>Streichinstrumentenspiel im 18. und frühen 19. Jahrhundert</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 20:32:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jansa Duo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wesent&#173;liche Unterschiede zwischen einer historischen Ein&#173;richtung der Streich&#173;instrumente und der modernen Standard&#173;einrich&#173;tung sind die Verwen&#173;dung von speziellen Darm&#173;saiten und der weit&#173;gehende Ver&#173;zicht auf die Hal&#173;tung erleich&#173;ternde Vor&#173;richtun&#173;gen wie zum Bei&#173;spiel der Stachel beim Violon&#173;cello und der Kinn&#173;halter bei der Violine. Aus der Ver&#173;wendung von nach histo&#173;rischen Metho&#173;den her&#173;gestellten Darm&#173;saiten entsteht allerdings die Not&#173;wendigkeit eines R&#252;ckbaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wesent&shy;liche Unterschiede zwischen einer historischen Ein&shy;richtung der Streich&shy;instrumente und der modernen Standard&shy;einrich&shy;tung sind die Verwen&shy;dung von speziellen Darm&shy;saiten und der weit&shy;gehende Ver&shy;zicht auf die Hal&shy;tung erleich&shy;ternde Vor&shy;richtun&shy;gen wie zum Bei&shy;spiel der Stachel beim Violon&shy;cello und der Kinn&shy;halter bei der Violine. Aus der Ver&shy;wendung von nach histo&shy;rischen Metho&shy;den her&shy;gestellten Darm&shy;saiten entsteht allerdings die Not&shy;wendigkeit eines R&uuml;ckbaus &ndash; einer um&shy;fassenden Ver&auml;n&shy;derung der aus&shy;wechsel&shy;baren Teile der Streich&shy;instrumente &ndash; um die klang&shy;lichen M&ouml;g&shy;lich&shy;keiten dieser Saiten zur Ent&shy;faltung zu bringen.</p>
<p>Schon das betr&auml;cht&shy;liche Ge&shy;wicht eines modernen massiven Eben&shy;holz&shy;griff&shy;brettes (eines der schwersten H&ouml;l&shy;zer) tr&auml;gt zur modernen Kon&shy;zeption eines grund&shy;t&ouml;nig durch&shy;dringenden Klang&shy;bildes bei. Bis zum Beginn des neun&shy;zehnten Jahr&shy;hunderts wurden Griff&shy;brett und Saiten&shy;halter &uuml;ber einem Fichten&shy;holz&shy;kern in Furnier&shy;technik herge&shy;stellt und wogen nur halb so viel. Auch der Ba&szlig;&shy;balken, eine Ver&shy;st&auml;rkung der Decke im Inneren des Ins&shy;truments, kann bei Ver&shy;wendung his&shy;torischer Saiten moderater aus&shy;fallen und ver&auml;ndert so das Schwingungs&shy;verhalten ma&szlig;geblich. Die Decke wird weniger stark ged&auml;mpft und erm&ouml;g&shy;licht so eine in&shy;tensivere Ver&shy;st&auml;rkung des Oberton&shy;spektrums der Saiten. Die Verwendung von Darm&shy;saiten bringt indes ein em&shy;pfindliches Problem mit sich: Das Material ist stark hygros&shy;kopisch &ndash; es reagiert auf jede Ver&shy;&auml;n&shy;derung der Luft&shy;feuchte, was sich in der Praxis durch eine Ver&shy;&auml;nderung der Ton&shy;h&ouml;he w&auml;hrend des Vor&shy;trags bemerkbar machen kann. Bei sehr hoher Luft&shy;feuchtig&shy;keit neigen Darm&shy;saiten auch zu An&shy;sprache&shy;problemen, was oft zu un&shy;erw&uuml;nsch&shy;ten Pfeif&shy;t&ouml;nen f&uuml;hrt.</p>
<p>Wenn auch die historische Be&shy;saitung in ihrer Hand&shy;habung den modernen Ent&shy;wick&shy;lungen aus Kunst&shy;stoffen und Metall&shy;legie&shy;rungen nachsteht, so liegen ihre Vor&shy;z&uuml;ge in einer be&shy;sonderen Klang&shy;quali&shy;t&auml;t. Der Klang der Darm&shy;saiten ist komplexer, viel&shy;f&auml;l&shy;tiger, farbiger, aber auch weniger rund, weniger schlacken&shy;los als der Klang der modernen Saiten. Das Spiel mit Darm&shy;saiten ist &ldquo;sprechen&shy;der&rdquo; &ndash; die T&ouml;ne sind deut&shy;licher von&shy;einander ab&shy;gesetzt und der An&shy;fang eines jeden Tones ist (vergleich&shy;bar mit den Kon&shy;sonan&shy;ten unserer Spra&shy;che) modulier&shy;bar. Der kom&shy;plexe Klang der Darm&shy;saiten l&auml;&szlig;t erfah&shy;rene Spieler vom zen&shy;tralen Gestal&shy;tungs&shy;mittel des modernen Streich&shy;instru&shy;menten&shy;spiels, dem Vibrato, weniger Ge&shy;brauch machen. Beim his&shy;torischen Ins&shy;trumentarium kann der Spieler Ton&shy;beginn und Ton&shy;verlauf mit dem Bogen stark ver&auml;ndern und findet so in&shy;dividuelle musi&shy;kalische Gestaltungs&shy;m&ouml;g&shy;lich&shy;keiten. Erst die Homo&shy;geni&shy;t&auml;t und ton&shy;liche Gl&auml;tte der modernen Be&shy;saitung machte das immer&shy;w&auml;hren&shy;de, variable Vibrato als un&shy;verzicht&shy;baren Bestand&shy;teil des Tones &auml;sthetisch notwendig.</p>
<p>Spiel&shy;technische Errungen&shy;schaften bestimmten die Ent&shy;wicklung des Streich&shy;bogens vom archaischen Zu&shy;beh&ouml;r&shy;teil aus ein&shy;heimischen Hart&shy;h&ouml;lzern im sech&shy;zehnten un sieb&shy;zehnten Jahr&shy;hundert zum eleganten Tourte-Modell aus edlem Pernambuk&shy;holz um 1800. Komplizier&shy;tere Stricharten sind mit den Bogen&shy;modellen des sp&auml;ten achzehn&shy;ten Jahr&shy;hunderts leichter ausf&uuml;hrbar. Auch die Ton&shy;gestal&shy;tung, der Verlauf eines Tones l&auml;&szlig;t sich mit einem klassischen Bogen&shy;modell leichter beein&shy;flussen. Der Grund&shy;klang eines Streich&shy;instrumen&shy;tes wird jedoch weniger vom je&shy;weili&shy;gen Bogen&shy;modell als von der Material&shy;wahl und dem Geschick des Bogen&shy;machers bestimmt.</p>
<p>Am Ende des ach&shy;zehnten Jahr&shy;hunderts wurden sehr unter&shy;schied&shy;liche Bogen&shy;typen verwendet: sp&auml;t&shy;barocke Modelle mit charak&shy;teris&shy;tischer Spitze, klassische Modelle mit ex&shy;perimen&shy;tellen Kopf&shy;formen und die noch heute ge&shy;br&auml;uch&shy;lichen, damals ganz neuen Tourte-&shy;Modelle. Die Modelle unter&shy;scheiden sich vor allem in der L&auml;nge, im Gewicht, der Ent&shy;fernung der Haare von der Stange und der Biegung der Stange. Dabei kamen so unter&shy;schied&shy;liche H&ouml;lzer wie Eisen&shy;holz, Schlangen&shy;holz und Pernam&shy;buk mit ihren spe&shy;zifi&shy;schen Klang&shy;eigen&shy;schaften zur Ver&shy;wendung. Seit sich das Tourte-&shy;Modell im fr&uuml;&shy;hen neun&shy;zehnten Jahr&shy;hundert durch&shy;setzen konnte, er&shy;fuhr der Streich&shy;bogen nur noch einige Ver&shy;&auml;nderun&shy;gen im Detail, ledig&shy;lich das Gesamt&shy;gewicht eines Bogens ist heut&shy;zuta&shy;ge, um der gr&ouml;&szlig;eren Saiten&shy;spannung moderner Streich&shy;instrumente gerecht zu werden, um etwa 10-15% erh&ouml;ht.</p>
<p><b>Die Stimmtonh&ouml;he</b></p>
<p>Im all&shy;gemeinen kann man durch Aus&shy;wertung von schrif&shy;tlichen Dar&shy;legungen und erhaltenen his&shy;torischen Blas&shy;instrumen&shy;ten und Orgeln eine all&shy;m&auml;h&shy;liche An&shy;hebung der Stimm&shy;ton&shy;h&ouml;he (auch Kammer&shy;ton genannt) um etwa einen Ganz&shy;ton von a = 392&prime; am fran&shy;z&ouml;si&shy;schen Hofe des siebz&shy;ehnten Jahr&shy;hunderts bis zum modernen Stimm&shy;ton a = 440&prime; seit dem fr&uuml;hen zwanzigsten Jahr&shy;hundert belegen. Barock&shy;musik, sei es Bach, Purcell oder Vivaldi, wird heut&shy;zutage meistens mit der Stimm&shy;ton&shy;h&ouml;he 415&prime; musiziert; f&uuml;r das klassische Reper&shy;toire geht man von einer Stimm&shy;ton&shy;h&ouml;he von a = 430&prime; aus. Irri&shy;tierend bei der Stimm&shy;ton&shy;problema&shy;tik ist die ab&shy;weichende regionale Stimm&shy;ton&shy;h&ouml;he einiger bedeu&shy;tender musika&shy;lischer Zentren. So gibt es zum Bei&shy;spiel Hin&shy;weise darauf, da&szlig; der Kammer&shy;ton in Venedig zu Anfang des ach&shy;zehnten Jahr&shy;hunderts bereits bei a = 440&prime; war, f&uuml;r Ham&shy;burg nimmt man zur gleichen Zeit sogar a = 465&prime; an.</p>
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		<title>Historische Perspektiven: Christian Ernst Graaf</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 22:27:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jansa Duo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Christian Graaf]]></category>
		<category><![CDATA[Den Haag]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>

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		<description><![CDATA[Christian Ernst Graaf was born 1823 in Rudolstadt, Thuringia. In 1762 he was called to the Royal Court in The Hague. Graaf excelled both as composer and violinist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Christian Ernst Graaf,</b> geboren 1823 zu Rudol&shy;stadt, war der Sch&uuml;ler und auch der Nach&shy;folger seines Vaters im Kapell&shy;meisteramte. Im Jahr 1762 erhielt er jedoch einen Ruf als k&ouml;nigl. Kapell&shy;meister nach dem Haag. Dort soll er 1802 gestorben sein, nach&shy;dem er kurz zuvor noch eines seiner Oratorien in der lutheri&shy;schen Kirche daselbst auf&shy;gef&uuml;hrt hatte. Er war ein ebenso t&uuml;chtiger Violinist als fleissiger Componist. Nament&shy;lich in Holland sind zahl&shy;reiche Sinfonien, Ouvert&uuml;ren und andere Or&shy;chester&shy;werke, ferner Clavier- und Violin&shy;sonaten, Variationen, Duos f&uuml;r ver&shy;schiede&shy;ne Instru&shy;mente, Ges&auml;nge, Lieder u.s.w. Im Druck erschienen, mehr noch sind unver&ouml;f&shy;fent&shy;licht geblieben. Endlich gab er holl&auml;ndisch ein Lehr&shy;buch heraus, betitelt: <b>&bdquo;Pr&uuml;fung der Natur der Harmonie im General&shy;basse, nebst Unter&shy;richt &uuml;ber eine kurze und regel&shy;m&auml;s&shy;sige Bezif&shy;ferung. Mit sechs Kupfer&shy;tafeln&rdquo; (Haag)</b>.</p>
<p>&mdash;Quelle: <b>Musikalisches Conversations-Lexikon</b>, Eine Encyklop&auml;die der gesammten musikalischen Wissenschaften F&uuml;r Gebildete aller St&auml;nde, bearbeitet und herausgegeben von Hermann Mendel. Berlin (1875)</p>
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		<title>Historische Perspektiven: Friedrich Valentin Hermann</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 22:54:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jansa Duo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Friedrich Herrmann]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>

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		<description><![CDATA[Friedrich Valentin Hermann, accomplished German violin virtuoso, composer and teacher, b. 1828 in Frankfurt am Main. He studied music first with Bernhardt Mohr..]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Friedrich Valentin Hermann</b>, ausgezeich&shy;neter deutscher Violinvirtuose, Componist und Lehrer seines Instruments, geboren 1828 zu Frankfurt a.M., erhielt den ersten Musik&shy;unter&shy;richt von Bernh. Mohr und besuchte dann von 1843 bis 1846 das Con&shy;serva&shy;torium in Leipzig, wo er besonders bei Ferdinand David, Mendels&shy;sohn und Hauptmann die h&ouml;heren Studien der Ton&shy;kunst betrieb. Sofort nach Beendi&shy;gung des drei&shy;j&auml;hri&shy;gen Cursus an der Anstalt wurde er am 1. November 1846 als erster Bratschist im Leipziger Gewand&shy;haus- und Theater&shy;orches&shy;ter angestellt und bekleidet diese Stelle, sowie die&shy;jenige eines Violin&shy;lehrers am Con&shy;serva&shy;torium noch gegen&shy;w&auml;rtig, letztere mit besonders gl&uuml;ck&shy;lichem Erfolge. Als styl&shy;voller, geschickter Componist hat er sich h&ouml;chst vor&shy;teil&shy;haft bekannt gemacht durch eine 1852 im Leipziger Gewand&shy;hause mit großem Beifall auf&shy;gef&uuml;hr&shy;te Sinfonie, durch Capriccios f&uuml;r drei Violinen, Etuden f&uuml;r Violine, ein Duo f&uuml;r Violine und Violon&shy;cello, ein Streich&shy;quartett und Anderes, welches auch im Druck erschienen ist. Au&szlig;er&shy;dem hat er die Or&shy;ches&shy;ter&shy;beglei&shy;tung der Viotti&rsquo;schen und Kreutzer&rsquo;schen Violin&shy;konzerte f&uuml;r Piano&shy;forte arrangirt und zahl&shy;reich treffliche Bear&shy;bei&shy;tungen von Werken classischer Meister, worunter auch &Uuml;ber&shy;tragun&shy;gen der Sinfonien von Beethoven, Mendels&shy;sohn und Schumann, geliefert. Als Bratschist gehört H. entschieden zu den aller&shy;ersten Virtuosen der Gegen&shy;wart, und als Quartett&shy;spieler leistet er dem Musik&shy;leben in Leipzig un&shy;sch&auml;tz&shy;bare Dienste.</p>
<p>&mdash;Quelle: <b>Musikalisches Conversations-Lexikon</b>, Eine Encyklop&auml;die der gesammten musikalischen Wissenschaften F&uuml;r Gebildete aller St&auml;nde, bearbeitet und herausgegeben von Hermann Mendel. Berlin (1875)</p>
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		<title>Historische Perspektiven: Andreas Romberg</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 23:25:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jansa Duo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gotha]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Dr. Andreas Romberg, geboren den 27. April 1767 zu Vechta bei M&#252;nster (Westphalen), aus&#173;gezeich&#173;neter Violin&#173;virtuos und Componist, das bedeu&#173;tendste Glied einer treff&#173;lichen K&#252;nstler&#173;familie; war schon mit 7 Jahren ein ausge&#173;zeichneter Violinist, unternahm im 13. Lebens&#173;jahre mit seinem Vater und Vetter, dem Cellisten Bernhard R. unter gro&#223;em Bei&#173;falle Concert&#173;reisen durch Holland und Frankreich, concertirte dann 1784 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Dr. Andreas Romberg,</b> geboren den 27. April 1767 zu Vechta bei M&uuml;nster (Westphalen), aus&shy;gezeich&shy;neter Violin&shy;virtuos und Componist, das bedeu&shy;tendste Glied einer treff&shy;lichen K&uuml;nstler&shy;familie; war schon mit 7 Jahren ein ausge&shy;zeichneter Violinist, unternahm im 13. Lebens&shy;jahre mit seinem Vater und Vetter, dem Cellisten Bernhard R. unter gro&szlig;em Bei&shy;falle Concert&shy;reisen durch Holland und Frankreich, concertirte dann 1784 mit h&ouml;chstem Erfolge auch in Paris, soda&szlig; er auf mehrere Jahre für die <i>Concerts Spirituels</i> engagirt wurde. 1790 trat R. mit seinem Vetter in die Dienste des Chur&shy;f&uuml;rsten von C&ouml;ln; beide ver&shy;lie&szlig;en diese Stellung infolge der krie&shy;gerischen Ereig&shy;nisse jedoch bald wieder, unter&shy;nahmen dann von neuem Concert&shy;reisen durch Italien, Tirol, nach Wien, wo Andreas sein 1. Quartett vor Haydn zu Geh&ouml;r brachte.</p>
<p>Von Wien aus begab er sich 1797 allein nach Hamburg, 1800 nach Paris, wo er gemein&shy;schaf&shy;tlich mit Bernhard wieder concer&shy;tirte, kehrte jedoch wieder nach Hamburg zurück, wo er bis 1815 lebte und dann einem Rufe als Hof&shy;kapell&shy;meister nach Gotha folgte. Hier wirkte R., auch als Componist sehr fruchtbar, bis an sein Ende. Er starb den 10. Novbr. 1821 zu Gotha. R.&rsquo;s Com&shy;posi&shy;tionen, von denen mehrere sehr weite Ver&shy;breitung und gro&szlig;e Beliebt&shy;heit gefunden haben, bestehen aus zahl&shy;reichen Violin&shy;concerten, Quar&shy;tetten, Quin&shy;tetten, Sonaten, Rondos, Capriccios, mehr&shy;stimmigen Gesangs&shy;st&uuml;cken mit Or&shy;chester&shy;beglei&shy;tung, Kantaten, Psalmen, Kirchen&shy;werken, Sym&shy;phonien, Opern u.v.M.</p>
<p>&mdash;Quelle: <b>Handlexikon der Musik</b>, eine Encyklo&shy;p&auml;die der gan&shy;zen Ton&shy;kunst, heraus&shy;gegeben von Friedrich Bremer, Leipzig, o.A.d.J.</p>
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		<title>Historische Perspektiven: Heinrich Anton Hoffmann</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 22:05:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jansa Duo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Französische Revolution]]></category>

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		<description><![CDATA[Heinrich Anton Hoffmann, German violin virtuoso and conductor, b. 1770 in Mainz. Hoffmann read law and philosophy at the University there.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Heinrich Anton Hoffmann</b>, deutscher Violin&shy;virtuose und Dirigent, geboren am 24. Juni 1770 zu Mainz, studirte auf der Uni&shy;versi&shy;t&auml;t daselbst die Rechte und Philosophie. Beim Aus&shy;bruch des Revo&shy;lutions&shy;kriegs starb sein Vater, und er sah sich in schwerer Zeit auf die eigene Erwerbs&shy;th&auml;tig&shy;keit ange&shy;wiesen. Er w&auml;hlte, da er fertiger Violinist war, die Musik als Lebens&shy;beruf, wurde kurf&uuml;rstl. Kammer&shy;musiker und blieb es bis zur Bela&shy;gerung von Mainz, die ihn zur Aus&shy;wan&shy;derung trieb, worauf er nach Aschaf&shy;fenburg ging und von dort aus 1799 eine Violi&shy;nisten&shy;stelle am Stadt&shy;theater in Frankfurt a. M. annahm. Im Jahre 1801 wurde er daselbst Cor&shy;repetitor, sp&auml;ter Concert&shy;meister, 1817 Vice-&shy;Musik&shy;direktor und 1819 wirk&shy;licher Musik&shy;direktor und Mit&shy;direktor des Theaters. Als Guhr 1821 zum Kapell&shy;meister berufen wurde, blieb H. Vice-&shy;Musik&shy;direktor und erster Violinist. Er liess sich 1835 pensioniren und lebte bis zu seinem Ende, am 19. Januar 1842, der Com&shy;position. Im Druck erschienen von seinen Werken sechs Streich&shy;quartette, zwei Violin&shy;concerte, ein Concertante f&uuml;r zwei Violinen, 12 Lieder mit Clavier&shy;begleitung und Duette f&uuml;r Violine und Violon&shy;cello, die s&auml;mmtlich ein her&shy;vor&shy;ragendes Talent verrathen.</p>
<p>&mdash;Quelle: <b>Musikalisches Conversations-Lexikon</b>, Eine Encyklop&auml;die der gesammten musikalischen Wissenschaften F&uuml;r Gebildete aller St&auml;nde, bearbeitet und herausgegeben von Hermann Mendel. Berlin (1875)</p>
<div class="excerpt txtalignleft" />
<p class="excerpt title"><span>H&ouml;rbeispiel &mdash; Heinrich Anton Hoffmann</span></p>
<p class="excerpt desc"><i>Allegro con brio aus Deux Duos pour Violon et Violoncelle<br/> d&eacute;di&eacute;s &agrave; Messieurs les Fr&egrave;res Romberg op. 6</i></p>
</div>
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		<title>Historische Perspektiven: Leopold Jansa</title>
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		<pubDate>Sun, 04 May 2008 21:24:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jansa Duo</dc:creator>
				<category><![CDATA[biography]]></category>
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		<category><![CDATA[historical]]></category>
		<category><![CDATA[1795]]></category>
		<category><![CDATA[Leopold Jansa]]></category>
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		<category><![CDATA[Böhmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarische Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Leopold Jansa, estimable composer and violin virtuoso, born 1797 in Wildenschwert, Bohemia. Jansa began to perform in public while reading law at the University of Vienna.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Jansa, Leopold,</b> verdienst&shy;voller Violin&shy;virtuose und Com&shy;ponist, geboren 1797 zu Wilden&shy;schwert in B&ouml;hmen als Sohn eines Tuch&shy;machers, erlernte bei dem dortigen Schul&shy;meister Jahada die Elemente des Singens, Violin- Clavier- und Orgel&shy;spiels. Im letzteren vervoll&shy;kommnete er sich unter seinem Vetter, dem Organisten Zizius, wie er es auch auf der Violine als Gymna&shy;siast durch fleissige Uebung zu grosser Fertig&shy;keit brachte. Als Student der Rechte in Wien seit 1817 liess er sich &ouml;fter &ouml;ffent&shy;lich h&ouml;ren, und der Beifall, den er erhielt, befes&shy;tigte seinen Ent&shy;schluss, sich g&auml;nzlich der Musik zu widmen, besonders da sein Lands&shy;mann, der Hof&shy;organist Worzi&shy;schek, ihm h&uuml;lf&shy;reiche Hand bot und ihn dem gelehrten Emanuel F&ouml;rster zuf&uuml;hrte, bei dem Jansa General&shy;bass&shy;lehre und Tonsatz zu stu&shy;dieren begann.</p>
<p>Als Vir&shy;tuose wurde er bald neben Mayseder und B&ouml;hm ger&uuml;hmt, und 1823 trat er als Kammer&shy;musiker in die Haus&shy;kapelle des Grafen von Brunswick. Ein Jahr sp&auml;ter wurde er bereits mit dem Titel eines kaiser&shy;lichen Kammer&shy;virtuosen in die Hof&shy;kapelle gezogen, und 1834 erhielt er das Amt eines Musik&shy;direktors und Violin&shy;profes&shy;sors am Uni&shy;versit&auml;ts&shy;convict. Schon vorher, nach Schuppanzigh&#8217;s Tode, hatte er es unter&shy;nommen, dessen beliebte Quartett&shy;unter&shy;hal&shy;tungen zu &uuml;ber&shy;nehmen, und er f&uuml;hrte dieselben mit wech&shy;selnden Quartett&shy;genossen bis 1849 fort, wo Heissler, Durst und Schlesinger an seiner Seite spielten. Diese Quartett&shy;abende waren bis zuletzt in dem &uuml;ber&shy;wiegend frivolen Musik&shy;leben Wiens ein sicherer Ort wahrer und w&uuml;rdiger Kammer&shy;musik und &uuml;bten in ihrer periodi&shy;schen Wieder&shy;kehr einen bedeu&shy;tenden Ein&shy;fluss auf die musi&shy;kali&shy;sche Bildung der &ouml;ster&shy;reichi&shy;schen Haupt&shy;stadt aus.</p>
<p>Im Jahre 1849 ging Jansa zu Concerten nach London und liess sich w&auml;hrend seines Aufent&shy;haltes daselbst gerne bereden, auch in einem Concert zum Besten der in Folge der Revolution aus Ungarn Ver&shy;trie&shy;benen mitzuwirken. Dieser Akt der Huma&shy;nit&auml;t zog ihm jedoch von Seiten der &ouml;ster&shy;reichi&shy;schen Regie&shy;rung einen Ver&shy;bannungs&shy;befehl zu und er sah sich gen&ouml;thigt in London zu bleiben und als Concert&shy;spieler und Musik&shy;lehrer seine Existenz weiter zu f&uuml;hren. Erst 1867 wurde er amnestirt und kehrte 1868 nach Wien zur&uuml;ck, wo ihn das Publikum und die Kunst&shy;genossen ehren&shy;voll empfingen. Er beschloss, den Rest seiner Tage in Salzburg zu verleben, suchte aber nach kurzer Ab&shy;wesen&shy;heit Wien wieder auf und liess sich sogar 1872 noch einmal &ouml;ffent&shy;lich h&ouml;ren. Er starb am 25. Januar 1875.</p>
<p>Geschrieben und ver&shy;&ouml;ffent&shy;licht hat er Violin&shy;concerte, Streich&shy;quartette, Streich&shy;trios und Duette, sowie auch einige Kirchen&shy;st&uuml;cke, besonders aber zahl&shy;reiche Fantasien, Rondos, Varia&shy;tionen, Solo&shy;st&uuml;cke und in&shy;struk&shy;tive Sachen f&uuml;r Violine, die s&auml;mmt&shy;lich in einem gef&auml;l&shy;ligen Style ge&shy;arbeitet sind und noch gegen&shy;w&auml;rtig als anregender Unter&shy;richts&shy;stoff bei Lehrern und Sch&uuml;lern zum Theil sehr beliebt sind.</p>
<p>&mdash;Quelle: <b>Musikalisches Conversations-Lexikon</b>, Eine Encyklop&auml;die der gesammten musikalischen Wissenschaften F&uuml;r Gebildete aller St&auml;nde, bearbeitet und herausgegeben von Hermann Mendel. Berlin (1875)</p>
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		<title>Historische Perspektiven: Erwin Schulhoff</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 23:12:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jansa Duo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[historical]]></category>
		<category><![CDATA[1892]]></category>
		<category><![CDATA[1926]]></category>
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		<category><![CDATA[Prag]]></category>

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		<description><![CDATA[Schulhoff, Erwin, b&#246;hmischer Pianist und Kom&#173;ponist, geboren am 8. Juni 1894 zu Prag, Urgro&#223;&#173;neffe des Pianisten Julius Schulhoff (1825-1898); m&#252;tter&#173;licher&#173;seits Enkel von Konzert&#173;meister Heinrich Wolff, studierte auf An&#173;raten von Anton Dvor&#225;k Klavier bei Heinrich K&#224;an von Albest in Prag, besuchte 1902-04 das Prager Kon&#173;serva&#173;torium und war 1904-08 Sch&#252;ler von Willy Thern (Klavier) in Wien, 1908-10 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Schulhoff, Erwin,</b> b&ouml;hmischer Pianist und Kom&shy;ponist, geboren am 8. Juni 1894 zu Prag, Urgro&szlig;&shy;neffe des Pianisten Julius Schulhoff (1825-1898); m&uuml;tter&shy;licher&shy;seits Enkel von Konzert&shy;meister Heinrich Wolff, studierte auf An&shy;raten von Anton Dvor&aacute;k Klavier bei Heinrich K&agrave;an von Albest in Prag, besuchte 1902-04 das Prager Kon&shy;serva&shy;torium und war 1904-08 Sch&uuml;ler von Willy Thern (Klavier) in Wien, 1908-10 des Leipziger Kon&shy;serva&shy;toriums (Teichm&uuml;ller, Krehl, drei Monate auch bei Reger), 1910-14 das K&ouml;lner Kon&shy;serva&shy;toriums (Uzielli, Friedberg, Steinbach, B&ouml;lsche), wo er 1913 den Mendels&shy;sohn-&shy;Preis f&uuml;r Klavier&shy;spiel errang, wie 1918 an der Berliner Hoch&shy;schule mit seinem op. 22 den&shy;selben Preis für Kom&shy;position. Schulhoff steht als aus&shy;gezeich&shy;neter Pianist aus&shy;schlie&szlig;&shy;lich im Dienst der Pro&shy;paganda modernster Kunst aller L&auml;nder; als Komponist als welcher er, trotz seiner reichen Schul&shy;erfahrung, als Auto&shy;didakt zu gelten hat, strebt er nach reinster Expression (Naturalismus) und pflegt die Groteske.</p>
<p>&mdash;Quelle: <b>Das Neue Musiklexikon</b>, nach dem <b>Dictionary of Modern Music and Musicians</b>, herausgegeben von A. Eaglefield-Hull, &uuml;bersetzt und bearbeitet von Alfred Einstein. Max Hesse&#8217;s Verlag, Berlin W 15. (1926)</p>
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		<title>Anton Kraft (1749-1820)</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 23:17:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jansa Duo</dc:creator>
				<category><![CDATA[biography]]></category>
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		<category><![CDATA[1723]]></category>
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		<category><![CDATA[1790]]></category>
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		<category><![CDATA[Eszterházy]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Haydn]]></category>
		<category><![CDATA[Böhmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Anton Kraft was born in Rokitzan, Bohemia. From 1778 until 1790, he was employed as court musician in Prince Eszterh&#225;zy's court orchestra.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Anton Kraft</b> stammt aus Rokitzan in B&ouml;hmen. Er wirkte von 1778 bis 1790 als erster Cellist in der Kapelle des F&uuml;rsten Eszterh&aacute;zy, wo er von Joseph Haydn aus&shy;gebildet wurde, dessen Cello&shy;konzerte f&uuml;r ihn geschrie&shy;ben wurden. Auch der Cello&shy;part des Tripel&shy;konzerts von Ludwig van Beethoven ist unter dem Ein&shy;druck von Krafts cellis&shy;tischen F&auml;hig&shy;keiten entstanden.</p>
<p>Kraft selbst kom&shy;ponierte neben vielen Werken f&uuml;r sein Instrument auch drei Duos f&uuml;r Violine und Cello, die einer&shy;seits deutlich von seiner Lehr&shy;zeit bei Haydn gepr&auml;gt sind, anderer&shy;seits schon die Beethoven&#8217;sche Moder&shy;nit&auml;t und den <i>Sturm und Drang</i> der aus&shy;gehen&shy;den musika&shy;lischen Klassik auf&shy;greifen.</p>
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		<title>Historische Perspektiven: Ernst Toch</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 22:52:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jansa Duo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[historical]]></category>
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		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Sachlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Toch, Ernst, &#246;sterreichischer Kom&#173;ponist, geboren am 7. Dezember 1887 zu Wien, studierte Medizin und Philo&#173;sophie und bildete sich in der Musik durchaus auto&#173;didak&#173;tisch, errang aber 1909 das Mozart-&#173;Stipendium; 1910 das Mendelssohn-&#173;Stipendium und viermal nach&#173;einander den &#246;ster&#173;reichi&#173;schen Staats&#173;preis f&#252;r Kom&#173;position. Seit 1909 lebte Toch in Frank&#173;furt am Main und bildete sich unter Willi Rehberg zum Pianisten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><lang_de></p>
<p><b>Toch, Ernst,</b> &ouml;sterreichischer Kom&shy;ponist, geboren am 7. Dezember 1887 zu Wien, studierte Medizin und Philo&shy;sophie und bildete sich in der Musik durchaus auto&shy;didak&shy;tisch, errang aber 1909 das Mozart-&shy;Stipendium; 1910 das Mendelssohn-&shy;Stipendium und viermal nach&shy;einander den &ouml;ster&shy;reichi&shy;schen Staats&shy;preis f&uuml;r Kom&shy;position. Seit 1909 lebte Toch in Frank&shy;furt am Main und bildete sich unter Willi Rehberg zum Pianisten. 1913 ging er nach Mann&shy;heim als Lehrer an die von Karl Zu&shy;schneid geleitete Hoch&shy;schule f&uuml;r Musik, an die er nach dem Kriege zur&uuml;ck&shy;kehrte, aber sie bald wieder verlie&szlig;. Er lebt seitdem als privater Lehrer der Kom&shy;position in Mannheim. 1921 pro&shy;movierte er zum Dr. philosophicus mit Bei&shy;tr&auml;gen zur Stil&shy;kunde der Melodie (mit dem Titel <b>Melodielehre</b>, Berlin 1923, Hesse). Als Komponist ist er einer der beweg&shy;lichsten und erfin&shy;dungs&shy;reichsten Bega&shy;bungen der &ldquo;Neuen Musik&rdquo;, voll musikan&shy;tischer Frische und Tem&shy;perament, ohne negativ paro&shy;disti&shy;sche Ader und ist aus einer anf&auml;ng&shy;lichen Stimmungs- und Geschmacks&shy;kunst zu immer freierer und sicherer Aus&shy;drucks&shy;musik gelangt.</p>
<p>&mdash;Quelle: <b>Das Neue Musiklexikon</b>, nach dem <b>Dictionary of Modern Music and Musicians</b>, herausgegeben von A. Eaglefield-Hull, &uuml;bersetzt und bearbeitet von Alfred Einstein. Max Hesse&#8217;s Verlag, Berlin W 15. (1926)</p>
<div class="excerpt txtalignleft" />
<p class="excerpt title"><span>H&ouml;rbeispiel &mdash; Ernst Toch</span></p>
<p class="excerpt desc"><i>Divertimento f&uuml;r Violine und Violoncello Op. 37, 1: Flott</i></p>
</div>
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