Christian Ernst Graaf wurde in Rudolstadt geboren. Graaf wurde von seinem Vater Johann Graf ausgebildet, dem er 1745 im Amt des Hofkapellmeisters in Rudolstadt nachfolgte. Seit 1762 war er Kapellmeister in Den Haag, von 1759 bis 1790 Hofkapellmeister von Anna von Hannover und Willem V.
Neben Violinsonaten, Triosonaten und Streichquartetten komponierte Graaf Quintette für Flöte und Streichquartett und Fabeln für Singstimme und Klavier — 25 Fables dans le goût de la Fontaine, pour le Chant et le Clavecin. 1782 erschien Graaf’s Proeve over de Natuur der Harmonie. Graaf’s Lied “Laat ons juichen batavieren” diente Mozart als Vorlage für seine Variationen KV 24. Das “Duetto à Violino e Violoncello” wurde wahrscheinlich nie veröffentlicht und liegt als Kopie der Handschrift vor.




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