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Monthly Archive for March, 2008

Historical Perspectives: Ernst Toch

Toch, Ernst, österreichischer Kom­ponist, geboren am 7. Dezember 1887 zu Wien, studierte Medizin und Philo­sophie und bildete sich in der Musik durchaus auto­didak­tisch, errang aber 1909 das Mozart-­Stipendium; 1910 das Mendelssohn-­Stipendium und viermal nach­einander den öster­reichi­schen Staats­preis für Kom­position. Seit 1909 lebte Toch in Frank­furt am Main und bildete sich unter Willi Rehberg zum Pianisten. 1913 ging er nach Mann­heim als Lehrer an die von Karl Zu­schneid geleitete Hoch­schule für Musik, an die er nach dem Kriege zurück­kehrte, aber sie bald wieder verließ. Er lebt seitdem als privater Lehrer der Kom­position in Mannheim. 1921 pro­movierte er zum Dr. philosophicus mit Bei­trägen zur Stil­kunde der Melodie (mit dem Titel Melodielehre, Berlin 1923, Hesse). Als Komponist ist er einer der beweg­lichsten und erfin­dungs­reichsten Bega­bungen der “Neuen Musik”, voll musikan­tischer Frische und Tem­perament, ohne negativ paro­disti­sche Ader und ist aus einer anfäng­lichen Stimmungs- und Geschmacks­kunst zu immer freierer und sicherer Aus­drucks­musik gelangt.

—Source: Das Neue Musiklexikon, from Dictionary of Modern Music and Musicians, published by A. Eaglefield-Hull, translated and edited by Alfred Einstein, ed. Max Hesse, Berlin 1926 (transl.)

Audio excerpt — Ernst Toch

Divertimento for Violin & Violoncello Op. 37 No.1: Flott

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