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Toch, Ernst, österreichischer Komponist, geboren am 7. Dezember 1887 zu Wien, studierte Medizin und Philosophie und bildete sich in der Musik durchaus autodidaktisch, errang aber 1909 das Mozart-Stipendium; 1910 das Mendelssohn-Stipendium und viermal nacheinander den österreichischen Staatspreis für Komposition. Seit 1909 lebte Toch in Frankfurt am Main und bildete sich unter Willi Rehberg zum Pianisten. 1913 ging er nach Mannheim als Lehrer an die von Karl Zuschneid geleitete Hochschule für Musik, an die er nach dem Kriege zurückkehrte, aber sie bald wieder verließ. Er lebt seitdem als privater Lehrer der Komposition in Mannheim. 1921 promovierte er zum Dr. philosophicus mit Beiträgen zur Stilkunde der Melodie (mit dem Titel Melodielehre, Berlin 1923, Hesse). Als Komponist ist er einer der beweglichsten und erfindungsreichsten Begabungen der “Neuen Musik”, voll musikantischer Frische und Temperament, ohne negativ parodistische Ader und ist aus einer anfänglichen Stimmungs- und Geschmackskunst zu immer freierer und sicherer Ausdrucksmusik gelangt.
—Fuente: Das Neue Musiklexikon, desde Dictionary of Modern Music and Musicians, pub. A. Eaglefield-Hull, traducido y editado por Alfred Einstein, ed. Max Hesse, Berlin 1926
Muestra audio — Ernst Toch
Divertimento para violín y violonchelo Op.37 No.1: Flott
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Zilcher, Hermann, deutscher Komponist, geboren am 18. August 1881 zu Frankfurt am Main, Sohn des Komponisten Paul Zilcher, Schüler seines Vaters (Klavier) und des Hoch’schen Konservatoriums (Kwast, Scholz, Knorr), erhielt 1901 den Mozartpreis für Komposition und ging im Herbst dieses Jahres nach Berlin, von wo aus er verschiedene Konzertreisen nach Spanien, Skandinavien und so fort mit Petschnikoff, von Vecsey und anderen unternahm und seinen Namen als Klavierspieler begründete. Im Juli 1905 kam er als Lehrer an das Hoch’sche Konservatorium, im Herbst 1908 an die Akademie der Tonkunst nach München, wo er als Professor (erst für Klavierspiel, dann für Komposition) wirkte; seit 1920 ist er Direktor des Konservatoriums in Würzburg. Er ist einer der hervorragendsten deutschen Komponisten, halb Brahmsischer Nachfolge, halb neuromantischer und klang-impressionistischer Richtung.
—Fuente: Das Neue Musiklexikon, desde Dictionary of Modern Music and Musicians, pub. A. Eaglefield-Hull, traducido y editado por Alfred Einstein, ed. Max Hesse, Berlin 1926



